Dr. med. Wilfried Müller Privatpraxis für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

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Eine organische Veränderung im Bereich der Muskeln, Sehnen und Gelenke im Kopf- und Wirbelsäulenbereich können eine Ursache spielen.

Funktionelle Störungen im Bereich der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur oft in Verbindung mit Zahnerkrankungen.

Degenerative Veränderungen im Bereich von Kopf-, Wirbelsäulen- und BWS-/Schultergelenke und cranio-sacralen System. Dadurch kommt es zu einer sekundären Beeinflussung der Sinneszellen im Innenohrbereich und dadurch möglicherweise zu einem flukturierenden Tinnitus.

 

Ursachen im Bereich des Mittel- und Innenohres

Im Vordergrund stehen dabei Erkrankungen im Bereich der Haarsinneszellen, wobei in der heutigen Zeit vor allem auch der Hörsturz eine Rolle spielt. Dabei kommt es zu einer Durchblutungsstörung im Innenohr mit sekundärer, sauerstoffmangelbedingter Erkrankung der Haarzellen. Nicht verarbeitete Stressfaktoren sind dabei die (meistverbreitete) hauptsächliche Ursache. Daneben können durch erhöhte Schallpunktpegel bei chronischer Lärmeinwirkung (über 80 dB) irreparable Schädigungen in den feinen Haarzellen der Schnecke entstehen. Lärm und Stress spielen also hier eine dominante Rolle. 

Im s. g. Endolymphraum (die Lymphsysteme im Bereich der Schnecke und der Bogengänge) können ebenfalls krankheitsbedingte Schwankungen entstehen. Vor allem bei Erhöhung der Endolymphproduktion wie beim Morbus Menière tritt ein häufiger fluktierender Tinnitus auf.

Erkrankungen im Bereich des Hörnerven können auftreten durch Traumen (bei stumpfen Schädelverletzungen, Schädelbasisfrakturen) oder bei Tumoreinwirkung (das s. g. Akustikusneurinom). Hierbei kommt es zu einer exogen einwirkenden Traumatisierung des Hörnerven (Nervus cochlearis) mit häufig hochfrequentem, stark störenden Tinnitus. Die Hörknöchelchenkette überträgt die Schallleitung zwischen Mittel- und Innenohr (Hammer-Amboss-Steigbügel). Hier können durch Traumatisierung oder Fixation der Kette, wie z. B. bei der Otosklerose oft sehr lästige Ohrgeräusche ausgelöst werden. Chronische Medikamenteneinwirkungen, wie z. B. bei bekannten Antibiotika, können langfristig ebenfalls tinnitusauslösend wirken. 

 

Psychische Faktoren, Zelldegeneration und Stoffwechselstörungen im Bereich des Gehirns 

Nicht verarbeitete Konflikte bei chronischer Stresssituation können zu einer Tinnitusauslösung führen, wobei sich Veränderungen im Bereich der hinteren Großhirnrinde einstellen. Selbstverständlich spielt auch die altersgemäße Arteriosklerose hier eine große Rolle, die zu einer erhöhten Schwerhörigkeit, Schwindelanfällen und Tinnitus führen kann. 

Kontakt

Dr. med. Wilfried Müller
Facharzt für HNO-Heilkunde
Hofstättenstr. 12
72250 Freudenstadt

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